So machen Sie den Garten fit fürs Alter

„Gartenarbeit ist die beste Medizin“: Dieses Motto gilt ein Leben lang, besondere Bedeutung entfaltet es im Alter. Gärtnern verhilft zu Lebensfreude und Bewegung. Mit unseren Tipps für altersgerechtes Gärtnern können Sie sich so lange wie möglich in der Natur aufhalten.

©SRK, Monika Flückiger

Die einen freuen sich im Alter darauf, den Garten in andere Hände zu übergeben. Für andere ist und bleibt der Garten eine Quelle der Erholung und Freizeitbeschäftigung, die sie keinesfalls missen möchten. Der Kontakt zur Natur ist für alle gesund. Beherzigen Sie folgende Tipps, um den Garten auch in der zweiten Lebenshälfte geniessen zu können.

  • Verändern Sie rechtzeitig die Wohnsituation, wenn das zu grosse Haus mit Umschwung zur Belastung wird. Erkundigen Sie sich, wo Sie stattdessen mit anderen gemeinsam gärtnern oder ohne eigenes Dazutun die Natur geniessen können.
  • Behalten Sie den Garten, wenn er Ihnen viel bedeutet. Er sorgt für tägliche Bewegung und hält die Psyche im Gleichgewicht. Dazu trägt bei, dass Sie bei jedem Wetter rausgehen und sich auf Unvorhergesehenes einstellen müssen.
  • Passen Sie den Garten laufend Ihren Bedürfnissen an. Das Planen und die Beschäftigung mit neuen Gartenkonzepten hält geistig fit
  • Kiesflächen, Steingärten oder Trockenbeete reduzieren den Aufwand, den Sie fürs Rasenmähen und Giessen aufwenden. Sie sind auch die richtige Antwort auf den Klimawandel und längere Trockenperioden im Sommer.
  • Sind Sie nicht mehr gut zu Fuss, holen Sie die Pflanzen in Ihre Nähe: Aufs Fensterbrett, auf den Balkon oder in eine Rabatte entlang dem Haus. Platzieren Sie zusätzliche Sitzgelegenheiten und betrachten Sie den Garten auch mal aus einer ungewohnten Perspektive.
  • Ein Hochbeet erleichtert das Jäten und Ernten, da Sie sich weniger bücken müssen. Spezielle Hochbeete in Kästen können auch im Sitzen oder mit einem Rollstuhl bepflanzt und bewundert werden. Breitere Wege machen den Garten sicherer und für alle zugänglich.
  • Probieren Sie Neues bei der Pflanzenwahl: Mehrjährige Stauden, von Schnecken verpönte Pflanzen und Bodendecker machen weniger Arbeit.
  • Gönnen Sie sich eine Innovation – ein ergonomisches Gartengerät oder einen Mähroboter.
  • Geben Sie pflegeintensive Gemüsebeete auf. Folgen Sie dem aktuellen Trend und integrieren einzelne Gemüsesetzlinge – farbiger Mangold, Fenchel, Pflücksalat – ins Blumenbeet. So holen Sie sich weiterhin frische Vitamine aus dem Garten und müssen sich nicht mit überreicher Ernte herumschlagen.
  • Vergessen Sie nicht die Erholung. Verabschieden Sie sich von zu viel Perfektionismus und nehmen sich Zeit, um den Garten ganz einfach zu geniessen.

Betreuung und Pflege von Angehörigen

Wer von uns möchte im Alter oder bei Krankheit nicht möglichst lange in der vertrauten Umgebung bleiben? Dieser Wunsch bleibt auch dann, wenn Beschwerden und Krankheiten zunehmend Einschränkungen im Alltag bringen. Unsere Kurse richtet sich an Personen, die Pflege und Betreuung ihrer Angehörigen zu Hause übernehmen oder übernehmen möchten.

Rotkreuz-Notruf

Schätzen Sie es, selbstständig zu leben, aber fühlen sich nicht mehr sicher, zum Beispiel wegen Sturzgefahr? Wünschen Sie sich zu Hause oder unterwegs mehr Sicherheit? Mit dem Rotkreuz-Notruf-System werden Sie rund um die Uhr auf Knopfdruck mit der Rotkreuz-Notrufzentrale verbunden.