Heuschnupfen – was nun?

Der Winter neigt sich dem Ende zu. Schon bald schickt der Frühling seine ersten Boten in Form von Schneeglöckchen, Krokussen und Haselsträuchern. Resultat: beissende Augen, Niesattacken und laufende Nasen. So können Sie sich vor den lästigen Pollen schützen.

© SRK, Ruben Ung

In der Schweiz leidet etwa jede fünfte Person an einer Pollenallergie, auch bekannt als Heuschnupfen. Es ist die häufigste Allergieerkrankung in unseren Breitengraden. Bei einer Pollenallergie reagiert das Immunsystem der Betroffenen überempfindlich auf die eigentlich harmlosen Eiweisse in den Pollen von Bäumen, Sträuchern und Gräsern. Die häufigsten Symptome sind Niesattacken, laufende oder verstopfte Nase, brennende und tränende Augen und Juckreiz an verschiedenen Körperstellen.

Dagegen helfen Medikamente in Form von Sprays, Tropfen, Augentropfen oder Tabletten. Die meisten Hilfsmittel enthalten Antihistaminika oder Kortikosteroide, die das Immunsystem austricksen und dadurch die Symptome lindern. Hausmittel sind etwa eine Kochsalzlösung zur Nasenspülung oder das Inhalieren von Pfefferminzöl.

Eine unbehandelte Pollenallergie kann mit der Zeit zu einem allergischen Asthma führen. Wer besonders heftig unter einer Pollenallergie leidet, sollte eine Immuntherapie in Erwägung ziehen. Dabei wird das körpereigene Abwehrsystem schrittweise an die Allergene gewöhnt. Eine solche Behandlung kann drei bis fünf Jahre dauern. Betroffene sollten die Form der Behandlung unbedingt mit ihrem Arzt / ihrer Ärztin absprechen.

Am besten setzen Sie sich nicht den lästigen Pollen aus. Hier ein paar Tipps:

  • Aktivitäten im Freien anpassen. Sportliche Aktivitäten machen Sie am besten am frühen Morgen oder nach Regen.
  • Eine Sonnenbrille schützt die irritierte Bindehaut und hält einen Teil der Pollen fern.
  • Räume nur kurz stosslüften. Pollenschutzgitter an Fenstern können helfen.
  • Haare waschen und Duschen am Abend, damit die Pollen nicht auf dem Kopfkissen landen.
  • Wäsche nicht im Freien trocknen.
  • Beim Autofahren die Fenster schliessen und gegebenenfalls einen Pollenfilter montieren.
  • Den Rasen im Garten kurz halten.
  • Aktuelle Polleninformationen beachten, zum Beispiel auf pollenundallergie.ch oder der App «Pollen-News». Vor den Ferien auch die Situation am Urlaubsziel abklären (z.B. auf polleninfo.org).

Betreuung und Pflege von Angehörigen

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