Eine sichere Wohnung für Ihre älteren Angehörigen: Gehen Sie unsere Checkliste durch!

Ältere Menschen, die noch zu Hause wohnen, geniessen ihre Unabhängigkeit. Doch ab dem Alter von 70 Jahren sind Stürze das grösste Risiko. Treffen Sie deshalb einige Vorsichtsmassnahmen, um Stürzen vorzubeugen. Damit ermöglichen Sie Ihren Angehörigen, weiterhin unbeschwert in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Um Stürze zu verhindern, sollten Sie die untenstehenden Punkte überprüfen.

Sicherheitsunterkünfte für Senioren

Checkliste für sicheres Wohnen im Alter

Wir empfehlen Ihnen, die Wohnung Ihrer älteren Angehörigen zu überprüfen, um Gefahren auszuschalten:

  • Anordnung der Möbel in den einzelnen Räumen: Hat Ihr Angehöriger genügend Platz, um sich ungehindert zu bewegen? Dies ist besonders wichtig, wenn er auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Nehmen einzelne Einrichtungsgegenstände zu viel Platz ein und liessen sie sich durch kleinere Möbel ersetzen?
  • Hervorstehende Ecken: Weisen die Möbel hervorstehende Ecken auf, die bei einem Sturz zu Verletzungen führen könnten? Können Sie diese Möbelstücke allenfalls ersetzen oder einen Eckenschutz anbringen?
  • Teppiche: Liegen sie faltenfrei auf dem Boden oder bilden sie gefährliche Stolperfallen? Es empfiehlt sich, Teppiche, die nicht rutschfest sind, zu entfernen oder mittels Antirutschmatte sicher zu verlegen. Vor allem die Ecken stellen eine Stolpergefahr dar.
  • Badezimmer: Wasser und Seife… diese Kombination bedeutet Rutschgefahr. Eine gute Lösung für mehr Sicherheit sind Haltegriffe, die neben der Badewanne, der Dusche und der Toilette angebracht werden. Empfehlenswert sind auch Antirutsch und ein Dusch- oder Badestuhl. Im Alltag sind Duschkabinen einfacher zu benutzen als Badewannen.
  • Lichtschalter: Beim Aufstehen in der Nacht ist das Sturzrisiko bei älteren Menschen grösser, wenn sie den Lichtschalter nicht rasch finden. Befindet sich der Schalter in der Nähe des Betts, können sie sich nachts sicher fortbewegen. Bewegungsmelder sind eine einfache Hilfe.
  • Küche: Sehen Sie die Küchenutensilien durch und behalten Sie nur jene, die wirklich benötigt werden – in Griffweite. Zu hoch angebrachte Küchenschränke und lange Kabel von Elektrogeräten können ältere Menschen ebenfalls aus dem Gleichgewicht bringen.

Treppe: Wohnt Ihr älterer Angehöriger in einem mehrstöckigen Haus und möchte er nicht umziehen? Dann sollte unbedingt der Treppe Beachtung geschenkt werden.

Sicherheitsunterkünfte für Senioren

Rotkreuz-Notruf: Sicherheit für ältere Menschen

Das Schweizerische Rote Kreuz empfiehlt älteren Menschen, sich mit einem Notrufsender am Handgelenk auszurüsten. Damit lässt sich nach einem Sturz oder in einem anderen Notfall per Knopfdruck Hilfe anfordern. Ein beruhigendes Gefühl für Ihren Angehörigen – und auch für Sie!