3 Tipps, um Blutergüsse im Alter richtig zu behandeln

Blutergüsse, umgangssprachlich auch als blaue Flecken bezeichnet, können nach einem heftigen Schlag oder Stoss oder wiederholten kleinen Traumen auftreten. Dabei platzen kleine Gefässe und Blut fliesst ins Gewebe aus. Das ausgetretene Blut bildet einen blauen oder violetten Fleck. Kleine Prellungen heilen meist innerhalb von drei bis vier Wochen von selbst. Da sich die Haut bei älteren Menschen langsamer regeneriert, kann es bei ihnen etwas länger dauern, bis ein Bluterguss nicht mehr sichtbar ist. Beachten Sie unsere Ratschläge, um Ihre blauen Flecken rascher zum Verschwinden zu bringen.

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1.    Ausdehnung des Blutergusses durch Kälte eindämmen

Nach einem Schlag oder Stoss sollte sofort Kälte angewendet werden: Legen Sie während 15 bis 20 Minuten eine kalte Kompresse auf die schmerzende Stelle. Die Kälte verlangsamt die innere Blutung und verringert so die Ausdehnung des blauen Flecks. Mit unseren Tipps haben Sie rasch eine kalte Kompresse zur Hand:

Zu Hause

Legen Sie Eiswürfel in einen Plastikbeutel und packen Sie diesen in ein Tuch ein, um Ihre Haut vor zu starker Abkühlung zu schützen. Statt Eiswürfeln können Sie auch einen Beutel Tiefkühlgemüse verwenden.

Unterwegs

Wenn Sie nicht zu Hause sind, können Sie eine gut gekühlte Aludose oder Wasserflasche benutzen.

2.    Arnika zur Entzündungshemmung und Schmerzlinderung

Schon in den medizinischen Schriften der alten Griechen wurde Arnika erwähnt. Diese mehrjährige Pflanze, die zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehört, ist für ihre entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung bekannt. Sie ist heute die erste Wahl zur Behandlung von Blutergüssen.

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Wie werden Blutergüsse mit Arnikagel behandelt?

Ein- bis zweimal täglich eine dünne Schicht Arnika auf dem blauen Fleck auftragen und einmassieren, bis das Gel vollständig eingezogen ist.

Seien Sie aber vorsichtig – in den folgenden Fällen darf Arnika nicht angewandt werden:

  • auf verletzter Haut;
  • in den Augen;
  • auf Schleimhäuten;
  • bei stillenden Müttern auf den Brustwarzen.

Eine solche Anwendung kann Reizungen auslösen, vor allem bei Personen, die auf Korbblütler empfindlich sind.

1.    Ätherische Öle für eine raschere Heilung

Eine weitere Möglichkeit, um die Heilung von blauen Flecken zu beschleunigen, sind ätherische Öle, die schmerzlindernd wirken und die Wundheilung fördern.

Ätherisches Lavendelöl

Ätherisches Öl von echtem Lavendel wird zur Schmerzlinderung eingesetzt. Diese Wirkung ist auf das Linalool zurückzuführen, das im Öl enthalten ist. Es wirkt über Rezeptoren in der Haut, indem es die Weiterleitung der Schmerzbotschaft an das Gehirn hemmt. Auch Pfefferminze und Lindenblüten enthalten Linalool.

Wie wird ätherisches Lavendelöl angewandt?

Mit Hilfe einer Kompresse drei- bis viermal täglich auf den blauen Fleck auftragen; pro Anwendung nicht mehr als zwei Tropfen ätherisches Öl verwenden.

Ätherisches Immortellenöl

Ätherisches Immortellenöl ist unverzichtbar zur Behandlung von Blutergüssen. Seine Inhaltsstoffe (Mono- und Sesquiterpene) fördern die Blutzirkulation und lösen damit das im Gewebe verklumpte Blut auf, das zur unschönen Verfärbung der Haut führt.

Das Öl wird gleich angewandt wie ätherisches Lavendelöl.

Wenn der blaue Fleck nicht mehr verschwindet oder wenn bei Ihnen ohne besonderen Grund regelmässig Blutergüsse auftreten, sollten Sie eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.

Gut zu wissen: Der Schweizerische Samariterbund bietet verschiedene Ausbildungen in Erste Hilfe an. In diesen Kursen lernen Sie, wie Sie bei einem Notfall richtig vorgehen. Weiterführende Informationen finden Sie unter www.samariter.ch