Tennis: Schonen Sie Ihre Handgelenke, Schultern und Knöchel

Tennis ist ein ganzheitlicher, intensiver Sport. Durch die repetitiven, genauen Bewegungen werden zahlreiche Muskeln beansprucht. Dieser Sport wirkt sich positiv auf Körper und Psyche aus. Doch um Sehnenentzündungen, Verstauchungen und andere unangenehme Verletzungen zu vermeiden, müssen alle Bewegungen richtig ausgeführt werden… Unten haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt, damit Ihnen Tennis auch langfristig Spass macht.

Tennis, se préparer contre les blessures

Tennis, ein Präzisions- und Konzentrationssport

Abgesehen von Fussball gehört Tennis zu den beliebtesten Sportarten in der Schweiz. Tausende von Personen in jedem Alter besitzen eine Lizenz. Dieser Sport deckt Ihre Spieltaktik auf: eine unabdingbare Stärke, mit der Sie bei einem Match punkten können. Grundsätzlich geht es darum, eine genaue Flugbahn festzulegen und jeden Schlag des Gegners vorherzusehen.

Tennis verbindet Körper und Psyche: Beim Ausüben dieses Sports lernen Sie, eine Spielstrategie zu entwickeln und zugleich Kraft und Konzentration gezielt einzusetzen.

Durch Aufwärmen Verletzungen vorbeugen

Ganz gleich, auf welchem Niveau Sie spielen: Es ist wichtig, sich vor einem Spiel gut aufzuwärmen. Durch eine angemessene Beanspruchung der Muskeln kann Ihr Körper Wärme erzeugen. Wärmen Sie sich sportartspezifisch und entsprechend Ihrem Niveau auf.

Ein wirksames Aufwärmen umfasst drei Komponenten: Dehnen und Stärken der Muskulatur und anschliessendes Durchbewegen der Gelenke, um das Verletzungsrisiko zu verringern. Ein gutes Aufwärmprogramm dauert 20 bis 30 Minuten.

Bereiten Sie Ihren Körper zunächst mit einem etwa zehnminütigen lockeren Dauerlauf auf die Beanspruchung vor: Damit bringen Sie Herz und Kreislauf in Schwung.

Nun können Sie zu den eigentlichen Aufwärmübungen übergehen:

  • Dehnen der Muskulatur: Dehnen Sie Ihre Muskeln sanft, das Stretching darf nicht schmerzen. Beachten Sie, dass die einzelnen Dehnbewegungen nicht länger als zehn Sekunden gehalten werden sollten, da sich sonst die Muskelkraft verringern kann.
  • Stärken der Muskulatur: Durch das Aktivieren der Rücken-, Arm-, Bauch- und Beinmuskeln lässt sich der Tonus des Körper während der Beanspruchung steigern.
  • Durchbewegen der Gelenke: Da Tennis die Gelenke stark beansprucht, sollten Sie ihnen beim Aufwärmen besondere Beachtung schenken. Sie können mit Ihren Knöcheln, Knien, Handgelenken, Hüften, Schultern und mit dem Nacken langsam kleine Kreise ausführen.

Beachten Sie auch diese zusätzlichen Empfehlungen:

  • Vergessen Sie nicht, vor, während und nach der körperlichen Beanspruchung genügend zu trinken.
  • Was die Ernährung anbelangt, sind Trockenfrüchte sehr empfehlenswert!
  • Verwenden Sie geeignetes Material und lassen Sie es von einer Fachperson überprüfen. Mit einem guten Tennisschläger können Sie einer Sehnenentzündung vorbeugen! Dasselbe gilt für die Bekleidung, vor allem für Ihre Tennisschuhe.

Zwei häufige Tennisverletzungen

Muskelverletzungen: Krämpfe, Verspannungen, Zerrungen und Muskelfaserrisse treten beim Tennis häufig auf. In solchen Fällen empfehlen sich Ruhe, Massagen, eine gute Flüssigkeitsversorgung sowie Medikamente, die den Muskeln helfen, sich zu entspannen. In bestimmten Fällen ist auch Physiotherapie ratsam.

Muskelverletzungen hängen häufig mit einer ungenügenden Flüssigkeitsversorgung, mit nicht korrekt ausgeführten repetitiven Bewegungen oder einer Beanspruchung zu einem Zeitpunkt zusammen, in dem der Körper Ruhe benötigt. Beachten Sie diese Faktoren, um Muskelverletzungen zu vermeiden.

Knöchelverletzungen: Tennis beansprucht Schultern, Arme und Hände… doch nicht nur! Auch an den Knöcheln treten immer wieder Verletzungen auf. Besonders häufig sind Verstauchungen, d. h. eine Überdehnung der Bänder. Sie treten auf, wenn der Fuss bei einer brüsken Bewegung nach innen oder aussen abknickt. Je nach Schweregrad dauert es acht Tage bis zwei Wochen, bis die Verstauchung ausgeheilt ist. Zur Behandlung sollte regelmässig Eis auf der verletzten Stelle aufgelegt werden. Zudem sollte der Fuss eingebunden, hochgelagert und ruhig gehalten werden. In schwereren Fällen empfehlen sich Physiotherapie und Propriorezeptionsübungen.

Fordern Sie bei einer schweren Verletzung über den Sanitätsnotruf 144 eine Ambulanz an.

Gut zu wissen: Der Schweizerische Samariterbund bietet verschiedene Ausbildungen in Erster Hilfe an: www.samariter.ch . Kurse in Ihrer Nähe finden Sie auch auf www.redcross-edu.ch.