Was tun gegen Stress?

Wir leben in einer hektischen Welt – viele Eindrücke prasseln täglich auf uns ein. Was ist die Lösung? Innehalten und das Gleichgewicht zwischen Körper-Herz-Geist und Seele herstellen. Das macht Ihren Alltag glücklicher. Eine Anleitung.

 

©SRK, Ruben Ung

# 1. Atmen Sie bewusst

Konzentrieren Sie sich auf die Atmung. So können Sie Verspannungen lösen, negative Gedanken aus dem Raum schaffen, abends besser einschlafen und im Hier und Jetzt ankommen. Gehen Sie dazu am besten an die frische Luft, schliessen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich auf die Atmung: Spüren Sie, wie Sie die Luft durch die Nasenlöchen einziehen, sie langsam Richtung Bauch schieben und wie sich Ihr Brustkorb ausweitet. Verfolgen Sie wie die Luft wieder aus Ihrem Körper rausfliesst. Wiederholen Sie diese bewusste Atmung mehrmals und versuchen Sie, die Atmung zu verlängern.

# 2.Seien Sie achtsam

Wenn Sie Ihren Körper in Bewegung setzen und Ihre Reaktionen beobachtent, können Sie einn psychisches und emotionales Wohlbefinden spüren. Nehmen Sie sichr die Zeit und scannen Sie im Kopf jedes Körperteil. Finden Sie heraus, was Sie fühlen und spüren Sie die Gefühle. Sie zeigen Ihnen auf, was Ihnen gut tut und was nicht.

# 3. Stellen Sie Augenkontakt her

Man sagt, die Augen seien die Spiegel der Seele. Wenn Sie jemandem in die Augen schauen, stellen Sie eine Verbindung zu dieser Person her. Mit einem Blick, einem Lächeln, einem netten Wort oder einem herzhaften Lachen können Sie dieser Person den Tag versüssen.

# 4. Seien Sie kreativ
Machen Sie mehr von dem, was Sie mögen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf, egal ob mit Pinsel, Stiften oder Ihrem Körper. Sie müssen kein Supertalent sein, Hauptsache Sie setzen sich mit sich selbst in Verbindung und können Ihre Gefühle ausdrücken.

# 5. Seien Sie dankbar

Öffnen Sie Ihre Augen für die vielen kleinen Dinge und seien Sie Dankbar dafür.
Überlegen Sie sich am Morgen, was Sie heute erreichen möchten. Das setzt Sie in die gewünschte Stimmung. Gehen Sie am Abend den Tag nochmals durch und versuchen Sie sich an drei Dinge zu erinnern, für die Sie dankbar sind und die Sie glücklich machten. Ihr Gehirn wird sich dadurch auf „positives Denken“ einstellen. Dadurch werden Sie viel mehr Positives wahrnehmen. Bedanken Sie sich öfters. So verbreiten Sei gute Laune.

Von Natalia, Jugendrotkreuz Genf. Ist auch Yoga-Lehrerin.

 

Weiterbildung

Das Schweizerische Rote Kreuz bietet verschiedene Arten von Lehrgängen und Ausbildungen an. Wenden Sie sich einfach an uns: Wir beraten Sie gerne. So können Sie die optimale Wahl treffen, die Ihren Kompetenzen, Ihren Neigungen und Ihrem Beruf entspricht.